Kanzleinews 9.7.2020



Wenn man nur kauft, was man ganz dringend braucht … Michael Niavarani

„… ist es nicht trotzdem erstaunlich an der ganzen Situation, dass die Wirtschaft zugrunde geht wenn die Menschheit acht Wochen lang sich nur das kauft, was sie wirklich braucht? Ist doch arg, oder? Acht Wochen lang nur Lebensmittel gekauft und was man ganz dringend braucht und die Wirtschaft geht zugrunde …“
(Michael Niavarani in ORF, 8.5.2020, Was gibt es Neues?)



Wo muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?
Seit 1. Juli muss in folgenden Bereichen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden:
• In öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
• Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz)
• In Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
• In Apotheken
• Bei Dienstleistungen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z.B. Plexiglasscheibe) vorhanden sind
• Bei Demonstrationen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann
(03.07.2020, 07:00 Uhr)
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen/FAQ--Mechanische-Schutzvorrichtung-(MNS).html



Feriencamps in Zeiten von COVID-19 – Kleingruppen, COVID-19-Konzept: Was ist zu tun?

Für Jugendzentren gelten dieselben Bedingungen wie für Betriebsstätte definiert. Das Betreten des Jugendzentrums wird dem Betreten eines Kundenbereichs einer Betriebsstätte gleichgehalten.

Für Sommercamps oder Feriencamps gelten die Bestimmungen für Veranstaltungen. Sie sollen weniger als 100 TeilnehmerInnen fassen, ohne das Betreuungspersonal.


Kleingruppen:


Um Aktivitäten zu erleichtern, und innerhalb der Gruppe nicht den Mindestabstand einhalten und Mund- und Nasenschutz (MNS) tragen zu müssen gibt es Erleichterungen für Kleingruppen, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden:

Kleingruppen sollen zu höchstens 20 Personen zusammengefasst werden. Innerhalb diese Kleingruppen ist kein Mindestabstand einzuhalten und muss kein MNS getragen werden.

Solange die Einteilung in Kleingruppen nicht vollzogen ist, muss der Mi9ndestabstand eingehalten werden und der MNS getragen werden.

Empfohlen wird die Anreise als Kleingruppe. Sonst muss der Mindestabstand und der MNS Schutz eingehalten werden.

Die Betreuenden sind fix für die Dauer der Veranstaltung der jeweiligen Kleingruppe zugeteilt.

Wenn sich Betreuende verschiedener Gruppen treffen ist der Mindestabstand einzuhalten

Ein COVID-19-Konzept ist zu erstellen.

Informationen sind bereitzustellen.
Ein Hinweisschild sollte am Eingang des Camps angebracht serden.
Die Eltern sind zu informieren, dass sie Kinder mit akuten Infektionen zuhause lassen. Das gilt auch für Kinder, deren Geschwister, Eltern oder andere Kontaktpersonen Symptome zeigen.

Kontaktlisten erstellen:
Sollte Corona auftreten, ist es für Betroffene und Gesundheitsbehörden wichtig, abklären zu können, wer Kontakt hatte. Wenn Kontaktpersonen rechtzeitig informiert werden, kann die Ausbreitung eingeschränkt und Betroffenen rasch geholfen werden.



COVID-19-Konzept: Ein COVID-19-Konzept beinhaltet:

• Die Schulung der BetreuerInnen.

Dies bedeutet die Aushändigung von COVID-19-Präventionskonzept und Infoblatt über COVID 19-Symptome. Die Schulung ist zu dokumentieren und die Anwesenden sind namentlich zu erfassen. Es ist eine Unterschriftenliste anzufertigen.
• Ein weiterer Schritt sind Hygienemaßnahmen, die gesetzt werden müssen.
Dabei sind insbesondere Maßnahmen vorzubereiten für jene Bereiche, in denen es zu Ansammlungen kommen kann oder in denen der Mindestabstand unter Umständen nicht gegeben ist wegen Drängerei, etwa beim Eingang, Sanitärbereich, Engstellen. Es sind ausreichend Möglichkeiten zum Händewaschen und zur Handdesinfektion bereitzustellen. Für Lüftung der Räume und effektive Desinfektion von Objekten ist zu sorgen.

• Organisation
Organisatorische Maßnahmen sind dahin zu treffen, dass einerseits Kleingruppen gebildet werden, dass die Betreuer bei diesen Kleingruppen bleiben, dass gegenüber anderen Kleingruppen der Mindestabstand von 1 Meter gehalten wird und dass auch die Betreuer bei Besprechungen den Mindestabstand in der Betreuergruppe einhalten.

• Regelungen bei Auftreten von COVID-19
Es sind Regelungen beim Auftreten von Corona vorzusehen. Eine Namensliste der Kontaktpersonen ist zu erstellen. Dabei sollte auf Vollständigkeit geachtet werden. Nicht nur die Jugendlichen, die Betreuer, die Lieferanten, Besucher, Busschaffeure, Handwerker, Postler sind zu erfassen.



Fake News, Doxing, Meinungsmache - Medienarbeit anschaulich erklärt:
Die Zerstörung der Presse (Rezo)
https://www.youtube.com/watch?v=hkncijUZGKA
Anwaltskanzlei Unterweger, Buchfeldgasse 19a, A-1080 Wien, www.unterweger.co.at